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7. Sieg im 7.Heimspiel als vorweihnachtliches Geschenk für die Fans
KKK Haiterbach - BG Remseck 85:62 (12:22,33:30,58:42)
Mit einem standesgemäßen und deutlichen 85:62 Sieg gegen das Kellerkind Remseck verabschiedete sich der KKK Haiterbach von seinen Fans in die Weihnachtspause. Mit diesem vorweihnachtlichen Geschenk für die vielen treuen Fans setzten Maric, Elliot & Co einen krönenden Schlusspunkt hinter ein sensationelle Spieljahr 2011, dass ihnen in der ersten Oberliga-Saison einen zu diesem Zeitpunkt nie erwartetenden 2. Tabellenplatz einbrachte.
Doch so ganz ohne Nervenkitzel wollte der KKK seine Fans auch in dieser Partie nicht davon kommen lassen. Nachdem Rohn seine Farben mit einem Dreier mit 5:2 in Front geworfen hatte, schlich sich eine seltsame „Korb-Allergie“ in die Aktionen der Kuckucksstädter. Obwohl man in etlichen Situationen bis unters Brett kam, fanden die Würfe auch beim 2. oder 3.Versuch einfach nicht ihr Ziel. Auch wirkte man in der Defense noch reichlich „unsortiert“ und gewährte dem Gegner so viel zu oft einfache Körbe. P. Müller(7) und F. von Stackelberg(6) punkteten fast nach Belieben und nach 7 Minuten führte Remseck mit 16:5. Während die KKK-Fans sich im falschen Film wähnten, fragten sich die Gäste ob der vielen Geschenke: „Ja, ist denn schon Weihnachten?“ Die Spieler in den schwarzen Trikots erlaubten den Hausherren im 1.Viertel zudem keinen Punkt mehr aus dem Spiel heraus. Sie mussten allerdings für ihre aggresive Verteidigungs-Strategie 8 Freiwürfe in Kauf nehmen, die Haiterbach nahezu alle zu verwandeln wusste. Der Abstand blieb mit 12:22 weiterhin zweistellig, jetzt war das Trainerduo gefordert, das Team neu auszurichten.
Als Elliott sich anfangs des 2. Viertels noch im Fallen einen Defence-Rebound sicherte und Vladov im Duett mit Kühne das 14:22 markierte, schien dies eine Aufforderung an das bisher noch nicht statt gefundene KKK-Team gewesen zu sein: „Aufstehen und Kämpfen!“ Mit 8 Punkten in Folge (2 Dreier) ging Elliot selbst voran, der immer auffälliger agierende Vladov steuerte ebenfalls 4 Punkte bei und nach der Hälfte des Viertels führte man erstmals wieder mit 27:26. Einmal noch gingen die Gäste durch P. Müller in Führung, doch Vladov und Kühne drehten das Ergebnis umgehend zu einer 33:30 Pausenführung. Schon am 21:8 Viertel-Ergebnis ließ sich ablesen, dass Haiterbach sich endlich in der Defence gefunden und den Gästen nur noch schwierige Würfe gestattet hatte, die zumeist Ihr Ziel verfehlten.
Hellwach waren die Kuckucksstädter jetzt auch zu Beginn der 2.Halbzeit: Vladov, Theofylaktidis und Elliott warfen die erste zweistellige Führung heraus. Wenig später Entsetzen in der Kuckuckshalle, Elliott geht zu Boden und bleibt mit blutender Nase liegen. Als es ohne ihn weiter gehen musste, verkürzten die Gäste durch Gekeler um 4 Punkte. Doch Spielertrainer Maric, mit einem lehrbuchmässigen Unterhandkorbleger, und Vladov stellten den alten Abstand umgehend wieder her. Marc Grohar hatte letzterem den Ball zugepasst, nachdem er mit 2 Körperdrehungen seine Gegenspieler ausgetanzt hatte. Überhaupt war Grohar ein Vorbild an Einsatz, was denn auch Spielleiter Perica Babic treffend kommentieren ließ: „Marc hat heute mit sehr viel Herz gespielt“. Mittlerweile führte man 46:38 und als man gar auf 55:38 (Elliot war wieder im Spiel) davon zog, war das Spiel entschieden. Der letztjährige Vizemeister Remseck, der sich wohl erst noch an die rauen Luft im unteren Tabellenkeller (sprich Abstiegskampf) gewöhnen muss, wirkte im Spiel nach vorne oft ratlos und biss sich an der glänzend verteidigenden KKK-Abwehr die Zähne aus. Zudem hatten sich die Haiterbacher 10 Defence-Rebounds in Folge geschnappt und so den Grundstein für einen ungefährdeten Sieg gelegt.
Im Schlußviertel war Schaulaufen angesagt. Die zahlreichen KKK-Fans genossen es, einmal nicht bis zur Schluss-Sekunde zittern zu müssen. Victor Vladov hätte seine tolle Leistung beinahe mit einem Dunking gekrönt, doch irgendwie wollte das „Runde“ nicht ins „Runde“. Sehenswert auch Maric`s langer Paß über das halbe Spielfeld zu Kühne, der das 68:49 bedeutete. Dann kam der Auftritt von Domagoj Buljan. Hatten seine 3 verunglückten Distanzwürfe im 1.Viertel noch manchen KKK-Fan Bauchschmerzen verursacht, so gingen diesen jetzt die Augen auf. Mit 3! Dreier-Würfen innerhalb 120 Sekunden konterte er die Dreier-Würfe der Remsecker Mörbe, Mettel und von Stackelberg eindrucksvoll und sorgte so für den würdigen Abschluss eines nur in der Anfangsphase „holprigen“ Spieles.
Erstmals gelang ein Sieg mit mehr als 20 Punkten Differenz, ein schönes Weihnachtsgeschenk für das Team und seine leidenschaftlichen Fans.
KKK: Balukcic, Buljan (9/3), Elliott (29/4), Grohar 3), Kammerer, Kühne (11/1), Lischka , Maric (4), Naim (6), Rohn (4/1), Theofylaktidis (2), Vladov (17).
PS: Dieser Sieg wurde einer befreundeten Mannschaft gewidmet. Nämlich den Freunden von Zrinski Waiblingen. Viele von euch wissen es nicht, doch in der letzten Saison wurde ein Last Second Sieg von Zrinski gegen Remseck am Ende angefechtet und auch wiederholt, weil die Schiris wohl nicht alles unter Kontrolle hatten. Diese Wiederholung war am Ende ausschlaggebend dass Zrinski abgestiegen ist. Einfach bitter wenn man dies bedenkt. Liebe Zrinski-Freunde dieser Sieg gegen Remseck war für euch.
Gruß
KS |