| So.18.10.09 - Nach verpatztem Start sensationelle Aufholjagd |
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| Geschrieben von: Presse | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Montag, den 19. Oktober 2009 um 11:42 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Tag begann alles andere als rosig. Eine Absage folgte auf die andere. Dominikovic konnte wegen seiner Verletzung nicht mit eingreifen. Boras sowie Jurkovic sagten berufsbedingt ebenfalls ab. Podunavac war noch krank. Theofylaktidis und Haljilji waren sowieso außer Gefecht. Lischka der sich eine Auszeit genommen hatte, da er sehr eingespannt ist, sprang mit ein. Mit acht Mann samt Rodacki aus der zweiten Mannschaft machte man sich auf die Reise. Vor Ort fiel auf das Miedza seine Personalien vergessen hatte, ohne die er nicht spielen kann. Seine Freundin machte sich ans Steuer und fuhr die Strecke Radolfzell - Calw und wieder zurück um vor Spielende wieder mit den Unterlagen anzukommen, ansonsten wäre das Spiel verloren, da er in der Aufstellung war und das Team ihn unbedingt brauchte. Gleich vorab sie kam gegen Ende des dritten Viertels an.
Zur Info lief Radolfzell anstatt wie in Holzgerlingen mit fünf Mann nun mit neun Mann auf und zeigte sich von einer guten Seite. < Die werden noch einigen Gegnern Probleme bereiten, wenn sie so eine Leistung abrufen.> so Abteilungsleiter Paurevic. Zum Spiel selber. Der KKK fing katastrophal an. Die Starting Five Maric, Miedza, Burkhardt, Tomic und Cvitkovic fing mit einer 4:2 Führung noch gut an, doch dann kam gleich der Einbruch. Die Abwehr hatte Löcher das die Radolfzeller nur so durchmarschieren konnte, es fehlte die Aggressivität und Konzentration. Maric und Co. produzierten am Anfang einige Turnovers. Dann fielen auch die Distanzwürfe der Radolfzeller, einer nach dem anderen herein bis es schon 26:17 nach dem ersten Viertel stand. Das Scheibenschießen ging weiter. In dieser sehr punktereichen Begegnung machte Radolfzell einen Punkt nach dem anderen und erhöhte auf unglaubliche 43:25 was nahezu schon eine Vorentscheidung zu sein schien. Bis dahin punkteten bei uns nahezu nur die von der Bank gekommenen Lischka, Marevic sowie Miedza. Trainer Domitrovic trieb seine Jungs unaufhörlich nach vorne. Er forderte schnelleres Offensivspiel und viel härtere und engere Defence. Er korrigierte und dirigierte lautstark durch die Reihen. Durch dieses schnellere Spiel wurden die KKK-Jungs immer wieder gefoult und an die Linie gezwungen. Der Rückstand schmolz von Minute zu Minute. Maric konnte mit seinem ersten Dreier zum 45:54 Pausenrückstand verkürzen. Hoffnung machte sich breit, dass endlich der Knoten geplatzt ist. Und man wusste das Radolfzell nicht mehr so präzise treffen konnte. Sie hatten dem KKK in Hälfte eins, sieben Dreier durch die Reuse gehauen. Nach dem Wechsel erhöht Radolfzell wieder, durch den achten Dreier zum 61:47. Doch dann kam die Show von Josip Tomic. Unter dem Korb blühte er nun auf und war nur noch durch Fouls zu stoppen. Er alleine erzielte im dritten Viertel unglaubliche 17 der 25 KKK-Punkte. Maric setzte noch einen Dreier in die Maschen und die Haiterbacher konnten das Ergebnis zur 70:69 Führung kippen. Offensiv punktete nur noch das Trio Maric, Miedza und Tomic. Der Vorsprung wuchs schnell auf 81:71 an, denn in der Defence stand Cvitkovic wie ein Fels in der Brandung und blockte unzählige Würfe des Gastgebers. Die Gegenwehr der Radolfzeller nahm immer weiter ab, denn sie fanden kein Mittel um die KKK- Defence zu knacken. Auch der Pfeilschnelle Rodacki bereitete mit seiner Schnelligkeit und Wendigkeit den Radolfzellern etliche Probleme, er spielte in der Defence hervorragend. Hinten wusste der Gastgeber die nun aufblühenden Haiterbacher nur noch per Foul zu stoppen. Die gesamte zweite Hälfte wurde nicht mehr gewechselt, denn die fünf kämpften und punkteten hervorragend. Am Ende steht ein deutlicher 97:86 Auswärtssieg zu Buche, doch wenn man sieht dass die Jungs 18 Punkte im Rückstand waren, ist diese Aufholjagd sensationell. Eine Überragende läuferische und kämpferische Leistung legte das Aufbau-Duo Maric und Miedza an den Tag. Die beiden spielten die 40 Minuten komplett durch, doch Man of the Match war Josip Tomic mit unglaublichen 32 Punkten, davon
KKK: Cvitkovic (5), Tomic (32), Rodacki (4), Miedza (17), Burkhardt, Lischka (9), Marevic (8), Maric (22/4) Ergebnisse:
Tabelle:
Beste Werfer - Landesliga Herren (Senioren Alb/Bodensee)
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