| 11.10.09 - Dramatik pur... |
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| Geschrieben von: Presse | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Montag, den 12. Oktober 2009 um 11:32 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Nach einer anfänglichen 6:0 Führung schien sich der KKK richtig viel vorgenommen zu haben. Doch schnell verflog man wieder in die Spielweise der letzten Wochen. Die restlichen neun Minuten des Viertels erzielte man magere 2 Punkte. Ravensburg schien auch nicht den besten Tag erwischt zu haben doch es reichte zu einer 8:12 Führung. Im zweiten Viertel das gleiche Bild. Trainer Domitrovic wechselte viel durch, doch Haiterbach fand nie ins Spiel. Der Rückstand wuchs von Minute zu Minute an, die Zuschauer wurden richtig nervös und unzufrieden. Und das Spiel der Haiterbacher hatte viel Sand im Getriebe, zu viel. Sogar die einfachsten Dinger wurden verlegt, die Spieler wirkten sehr nervös. Beim Stand von 17:28 aus Sicht der Haiterbacher eine Schlüsselszene des Spiels. Branko Dominikovic erzielte nach einigen Fehlwürfen zuvor seinen ersten Dreier zum 20:28 und in der Schlusssekunde schafft es Neuzugang Christian Miedza den Ball gerade noch reinzudrücken und verkürzte unter dem Jubel seiner Mitspieler zur Halbzeit auf 22:28. Nach der Pause spielte Haiterbach dann viel Aggressiver in der Defence. Man wusste spielerisch läuft es einfach nicht doch kämpferisch musste man dagegenhalten. Der Rückstand schmolz immer weiter. Boras und Dominikovic versenkten die nächsten Dreier obwohl die Dreierquote an diesem Tag nicht so rosig schien. Der Rückstand schmolz am Ende dieses Viertels auf 37:38. Im Schlagabtausch ging es im letzten dem besten Viertel dieses Spiels weiter. Maric ssetzte sich einige Male im Alleingang durch. Cvitkovic räumte ein Rebound nach dem anderen ab. Doch etliche Turnovers in der Offence brachten nicht das Resultat. Ravensburg spielte unbekümmert auf, und konnte mit zwei Dreiern in Folge auf 51:56 erhöhen und das 3 Minuten vor Schluss. Haiterbach wurde immer wieder an die Freiwurflinie gezogen wo Sie wahrlich nicht den besten Tag hatten (16v.30). Trotzdem blieb Haiterbach in Schlagdistanz. In der Defence spielte das Team immer besser und verkürzte dank Tomic , Cvitkovic und Miedza auf 56:57. Miedza errang einen Steal und stürmte alleine auf den Korb zu, doch zur Überraschung aller, verlegte er diesen. Beide Teams trafen danach je einen Freiwurf zum 57:58. Tomic brachte den KKK mit einer Einzelaktion wieder mit 59:58 in Führung. Es wurde viel gefoult in der Schlussphase. Pieper für Ravensburg und Tomic für Haiterbach erzielten je einen Freiwurf zur weiterhin bestehenden 60:59 Führung. Ravensburg war 40 Sek. vor Ultimo in Ballbesitz, der Korbversuch scheiterte doch sie holten sich den Rebound und hatten die Chance den letzten Angriff auszuspielen, doch Dominikovic foulte Stais und er hatte zwei Wurf 16 Sekunden vor Schluss. Die Halle war bei diesen beiden Freiwürfen extrem laut um den Schützen zu de konzentrieren, und dies gelang bei beiden Würfen. Center Igor Cvitkovic schnappte sich den Rebound und wurde sofort gefoult. Doch auch er vergab beide Würfe, doch der Flügel Miedza schien wirklich welche zu haben, schraubte sich hoch und errang gegen die größenmäßig überlegenen Center aus Ravensburg den Rebound, Haiterbach schnell durch die Reihen um die Zeit runter laufen zu lassen, ehe man gefoult wird. Branko Dominikovic verlor den Überblick in diesem Moment und warf den Ball ins Aus, und das 8 Sekunden vor Abpfiff. Nun hatte Ravensburg beim Stand von 60:59 für Haiterbach alles in der Hand. Viele erinnerten sich an den letzt jährigen Krimi gegen Söflingen als man mit der Schlusssirene verlor. Diesmal zog ein Ravensburger zum Korb, Tomic streifte den Ball vom Korb ab und er gelang vom Ring in die Arme von Kapitän Maric. Er wurde mit der Schlusssirene gefoult, doch dieser Pfiff vom Referee der war unter dem lautstarken Jubel der Fans kaum zu hören, denn es war klar der erste Saisonsieg ist in trockenen Tüchern. Maric machte am Ende noch einen der beiden Freiwürfe rein zum 61:59 Endstand. < Wir haben wieder nicht überzeugt, doch so eine kämpferische Leistung an den Tag zu legen, aller Ehren wert. Hoffentlich ist jetzt der Knoten geplatzt, denn das Team spielt noch nicht so wie wir es uns erhoffen. Zu viel Stückwerk, es fehlt noch an der Abstimmung und vor allem an der Treffsicherheit. Dieser Sieg war sehr wichtig für das Selbstvertrauen. Das wird der Mannschaft Aufschub geben. Es lastete ein ungehörig großer Druck auf der Mannschaft, sie wirkten verkrampft und konnten nicht befreit aufspielen. Wir haben nicht gut gespielt doch auch so ein Spiel haben wir gewonnen und das ist wichtig.> so Trainer Domitrovic
Landesliga Alb/Bodensee
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