|
Geschrieben von: Presse
|
|
Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 10:11 Uhr |
|
TSG Söflingen – KKK Haiterbach
Trotz des momentan 3.Tabellenplatzes ist der KKK Haiterbach in der Oberliga in fremden Hallen nie der Favorit, denn die Bilanz von 2-4 Siegen zeigt, dass die Haiterbacher Auswärts nicht so gefestigt wie zu Hause sind. Und gerade jetzt tritt man bei einem der heimstärksten Teams an, der TSG Söflingen. Sie haben sich kurz vor Toreschluss noch mit dem Regionalligaspieler Irfan Mecinovic verstärkt, der nach einem halben Jahr bei Schwäbisch Hall wieder an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist. Trotzdem konnte man das letzte Spiel beim Spitzenreiter Rottenburg nicht erfolgreich gestalten. Nun sind sie daheim gegen Haiterbach gefragt. Das Team um Al-Elliott hat nach der schwachen Vorstellung in Tübingen, einige Zeit gehabt die Fehler abzustellen und motiviert nach Söflingen zu fahren. < Wir haben unsere Aggressivität zuletzt vermissen lassen. Auf uns wartet ein ganz starker Gegner der uns in der Tabelle überholen will. Wir wollen den dritten Rang verteidigen und oben dran bleiben> so Trainer Maric. Auf wen Maric alles zählen kann wird sich kurzfristig entscheiden, zuletzt hat er in Tübingen auf zwei kampfstarke Spieler verzichten müssen. Kühne und Theofylaktidis fehlten schmerzlichst.
< Es wird ein sehr intensives Spiel in welchem wir versuchen müssen mitzuhalten.> so Trainer Rohn. Das Hinspiel entschied der KKK denkbar knapp mit 84:82 nach Verlängerung obwohl an diesem Tag eine miserable Freiwurfquote an den Tag gelegt wurde. Ein Sieg würde bedeuten dass der Höhenflug des KKK in der Oberliga weitergehen würde. Es gleicht einem Märchen. Das kleine Städtchen am Rande des Schwarzwaldes sorgt für solch eine Furuore in der Basketball Oberliga. Niemand hat so eien strake Vorrunde erwartet, jetzt will man die Euphorie in die Rückrunde mitnehmen.
Oberligaüberblick:
Rottenburg scheint momentan nur schwer von der Spitzenposition zu verdrängen sein. Vor allem haben Sie jetzt neben Grbavac auch Geiger als eine bockstarke Offensivwaffe genutzt, der den starken Söflingern die Grenzen aufgezeigt hat. Jedoch sind Sie sicherlich nicht unschlagbar. Söflingen wird aber auch weiterhin viele Spiele gewinnen vor allem wenn sich Mecinovic wieder integriert hat zudem sind Sie sehr Heimstark. Möhringen spult ihr Pensum runter und meistens reicht es zum Sieg. Die talentierten Jungs werden wohl der ärgste Verfolger der Rottenburger bleiben. Tübingen rührt momentan Beton an mit ihrer Defence. Wenn Sie komplett sind können sie definitiv jeden schlagen, jedoch oszilliert die Leistung erwartungsgemäß bei den ganz Jungen, zudem gibt es Überschneidungen mit der NBBL, was ihnen einen Spitzenplatz nicht zulässt. Der MTV Stuttgart ist im Aufwind und steht zurecht in der oberen Tabellenhälfte. Sie werden wohl noch das eine oder andere Team überholen, doch der schwache Saisonstart lässt Sie „so schlecht“ da stehen, denn Sie haben einen vorderen Platz verdient. Mannschaft der Stunde ist ganz klar die BG Remseck die das Feld momentan von hinten aufrollen (4 Siege in Folge). Reutlingen hat gerade einige Probleme hinter sich, profitiert aber vom guten Saisonstart. Nachdem sich Makris sich verletzt hat, steht die Last auf den Schultern von Tsuknidis. Derendingen auf Platz 9 trotz einer positiven Siegesbilanz sagt einiges aus wie ausgeglichen die Liga ist, sie sind momentan sehr unkonstant und bleibt abzuwarten in welche Richtung die Entwicklung geht. Danach kommt ein Schnitt und drunter kämpfen 4 Teams um den Abstieg. Die besten Chancen scheint der TV Konstanz zu haben, die zuletzt eine sehr ansteigende Form zeigten. Böblingen , Neckarsulm und Tamm werden wohl die Absteiger unter sich ausmachen, wobei Böblingen mit 4 Siegen die momentan beste Ausgangsposition hat.
|
|
Geschrieben von: Presse
|
|
Montag, den 19. Dezember 2011 um 20:45 Uhr |
|
7. Sieg im 7.Heimspiel als vorweihnachtliches Geschenk für die Fans
KKK Haiterbach - BG Remseck 85:62 (12:22,33:30,58:42)
Mit einem standesgemäßen und deutlichen 85:62 Sieg gegen das Kellerkind Remseck verabschiedete sich der KKK Haiterbach von seinen Fans in die Weihnachtspause. Mit diesem vorweihnachtlichen Geschenk für die vielen treuen Fans setzten Maric, Elliot & Co einen krönenden Schlusspunkt hinter ein sensationelle Spieljahr 2011, dass ihnen in der ersten Oberliga-Saison einen zu diesem Zeitpunkt nie erwartetenden 2. Tabellenplatz einbrachte.
Doch so ganz ohne Nervenkitzel wollte der KKK seine Fans auch in dieser Partie nicht davon kommen lassen. Nachdem Rohn seine Farben mit einem Dreier mit 5:2 in Front geworfen hatte, schlich sich eine seltsame „Korb-Allergie“ in die Aktionen der Kuckucksstädter. Obwohl man in etlichen Situationen bis unters Brett kam, fanden die Würfe auch beim 2. oder 3.Versuch einfach nicht ihr Ziel. Auch wirkte man in der Defense noch reichlich „unsortiert“ und gewährte dem Gegner so viel zu oft einfache Körbe. P. Müller(7) und F. von Stackelberg(6) punkteten fast nach Belieben und nach 7 Minuten führte Remseck mit 16:5. Während die KKK-Fans sich im falschen Film wähnten, fragten sich die Gäste ob der vielen Geschenke: „Ja, ist denn schon Weihnachten?“ Die Spieler in den schwarzen Trikots erlaubten den Hausherren im 1.Viertel zudem keinen Punkt mehr aus dem Spiel heraus. Sie mussten allerdings für ihre aggresive Verteidigungs-Strategie 8 Freiwürfe in Kauf nehmen, die Haiterbach nahezu alle zu verwandeln wusste. Der Abstand blieb mit 12:22 weiterhin zweistellig, jetzt war das Trainerduo gefordert, das Team neu auszurichten.
Als Elliott sich anfangs des 2. Viertels noch im Fallen einen Defence-Rebound sicherte und Vladov im Duett mit Kühne das 14:22 markierte, schien dies eine Aufforderung an das bisher noch nicht statt gefundene KKK-Team gewesen zu sein: „Aufstehen und Kämpfen!“ Mit 8 Punkten in Folge (2 Dreier) ging Elliot selbst voran, der immer auffälliger agierende Vladov steuerte ebenfalls 4 Punkte bei und nach der Hälfte des Viertels führte man erstmals wieder mit 27:26. Einmal noch gingen die Gäste durch P. Müller in Führung, doch Vladov und Kühne drehten das Ergebnis umgehend zu einer 33:30 Pausenführung. Schon am 21:8 Viertel-Ergebnis ließ sich ablesen, dass Haiterbach sich endlich in der Defence gefunden und den Gästen nur noch schwierige Würfe gestattet hatte, die zumeist Ihr Ziel verfehlten.
Hellwach waren die Kuckucksstädter jetzt auch zu Beginn der 2.Halbzeit: Vladov, Theofylaktidis und Elliott warfen die erste zweistellige Führung heraus. Wenig später Entsetzen in der Kuckuckshalle, Elliott geht zu Boden und bleibt mit blutender Nase liegen. Als es ohne ihn weiter gehen musste, verkürzten die Gäste durch Gekeler um 4 Punkte. Doch Spielertrainer Maric, mit einem lehrbuchmässigen Unterhandkorbleger, und Vladov stellten den alten Abstand umgehend wieder her. Marc Grohar hatte letzterem den Ball zugepasst, nachdem er mit 2 Körperdrehungen seine Gegenspieler ausgetanzt hatte. Überhaupt war Grohar ein Vorbild an Einsatz, was denn auch Spielleiter Perica Babic treffend kommentieren ließ: „Marc hat heute mit sehr viel Herz gespielt“. Mittlerweile führte man 46:38 und als man gar auf 55:38 (Elliot war wieder im Spiel) davon zog, war das Spiel entschieden. Der letztjährige Vizemeister Remseck, der sich wohl erst noch an die rauen Luft im unteren Tabellenkeller (sprich Abstiegskampf) gewöhnen muss, wirkte im Spiel nach vorne oft ratlos und biss sich an der glänzend verteidigenden KKK-Abwehr die Zähne aus. Zudem hatten sich die Haiterbacher 10 Defence-Rebounds in Folge geschnappt und so den Grundstein für einen ungefährdeten Sieg gelegt.
Im Schlußviertel war Schaulaufen angesagt. Die zahlreichen KKK-Fans genossen es, einmal nicht bis zur Schluss-Sekunde zittern zu müssen. Victor Vladov hätte seine tolle Leistung beinahe mit einem Dunking gekrönt, doch irgendwie wollte das „Runde“ nicht ins „Runde“. Sehenswert auch Maric`s langer Paß über das halbe Spielfeld zu Kühne, der das 68:49 bedeutete. Dann kam der Auftritt von Domagoj Buljan. Hatten seine 3 verunglückten Distanzwürfe im 1.Viertel noch manchen KKK-Fan Bauchschmerzen verursacht, so gingen diesen jetzt die Augen auf. Mit 3! Dreier-Würfen innerhalb 120 Sekunden konterte er die Dreier-Würfe der Remsecker Mörbe, Mettel und von Stackelberg eindrucksvoll und sorgte so für den würdigen Abschluss eines nur in der Anfangsphase „holprigen“ Spieles.
Erstmals gelang ein Sieg mit mehr als 20 Punkten Differenz, ein schönes Weihnachtsgeschenk für das Team und seine leidenschaftlichen Fans.
KKK: Balukcic, Buljan (9/3), Elliott (29/4), Grohar 3), Kammerer, Kühne (11/1), Lischka , Maric (4), Naim (6), Rohn (4/1), Theofylaktidis (2), Vladov (17).
PS: Dieser Sieg wurde einer befreundeten Mannschaft gewidmet. Nämlich den Freunden von Zrinski Waiblingen. Viele von euch wissen es nicht, doch in der letzten Saison wurde ein Last Second Sieg von Zrinski gegen Remseck am Ende angefechtet und auch wiederholt, weil die Schiris wohl nicht alles unter Kontrolle hatten. Diese Wiederholung war am Ende ausschlaggebend dass Zrinski abgestiegen ist. Einfach bitter wenn man dies bedenkt. Liebe Zrinski-Freunde dieser Sieg gegen Remseck war für euch.
Gruß
KS |
|
Geschrieben von: Presse
|
|
Montag, den 19. Dezember 2011 um 20:31 Uhr |
|
U-12 Spieltag in Haiterbach
KKK Haiterbach – BV Villingen-Schwenningen 26:35 (5:7,16:9,21:21)
Im ersten Spiel traf die U-12 des KKK Haiterbach auf den Tabellenzweiten aus Villingen-Schwenningen. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel sorgten Dominik und Ricardo für eine nicht unbedingt erwartete 16:9 Pausenführung. Als diese beiden im 3.Viertel regelbedingt auf die Bank mussten, glichen die Jungs aus der Doppelstadt wieder aus, zumal Petar der einzigste war, der zu punkten vermochte. Nun war alles wieder offen, doch als das einzigste Mädchen auf dem Spielfeld für die Gäste zu punkten begann und sie und ihre Mitstreiter sich schließlich 10 Punkte in Folge erwarfen, war die Partie entschieden. Sein Debut im KKK-Trikot feierte Lars Hensel, der schon nach einer Trainingseinheit das erste Mal Wettbewerbsluft schnuppern durfte.
Es spielten: Petar Maric (11), Fabian Walz (3/1), Ricardo Maric (6/1), Lars Hensel, Dominik Milicevic (6), Pascal Richter, Giray Arisoy.
KKK Haiterbach – TV Konstanz 21:58 (8:11, 8:31,17:43)
In der Partie gegen den Primus der Liga konnte die U-12 nun auch auf die Spieler Leonardo, Matej und Julian zurück greifen. Nach einem fast ausgeglichenen Anfangs-Viertel rückten die Gäste in der Folgezeit die Machtverhältnisse aber ins rechte Licht. Vor allem die beiden Weishaar-Brüder wirbelten die KKK-Defence beim 0:20 so richtig durcheinander. Haiterbach hatte gegen den Tabellenführer kaum eine Chance, konnte mit dem Endergebnis aber dennoch zufrieden sein.
Es trafen: Ricardo (5), Dominik (8), Leonardo Ponjavic (6/2), Julian Stojcevic (2).
U-14 Spieltag in Rottweil
TV Rottenburg – KKK Haiterbach 43:30 (10: 5,25:12,33:24)
Es war wirklich keine Ruhmestaten, mit denen sich die U-14 des KKK Haiterbach in diesem Spiel bekleckert hatte. In weihnachtlicher Vorstimmung schenkte man dem Gegner in der ersten Halbzeit viele Bälle, präsentierte sich im Abwehr-Verhalten wie ein Schweizer Käse und im Angriff ließ man einen Korbleger nach dem anderen liegen. Trainer Maric´s Pausenansprache fiel daher auch entsprechend aus. Das Team bäumte sich jetzt gegen die drohende Niederlage auf, versäumte aber, auf weniger als 9 Punkte zu verkürzen. Die Aufholjagd fand dann aber zu dem Zeitpunkt ein jähes Ende, als Rottenburg den Vorsprung wieder zweistellig ausgebaut hatte.
Es spielten: Denny Antunes (3), Jonathan Babitsch (23), Jonathan Baumgärtner, Marc-Oliver Guggemos, Mathis Gutekunst (2), Patrik Maric, Christian Schuller (2), Marcel Walz.
TSV Rottweil – KKK Haiterbach 28:44 ( 8:10,16:20,25:33)
Wiedergutmachung war im Spiel gegen den Tabellenletzten und Gastgeber Rottweil angesagt. Dazu musste man den Kleinsten im Team des TSV, Valentino Siino, im Aufbau stören und von seinen gefürchteten Dreier-Würfen abhalten. (Siino hatte im letzten Spiel gegen Balingen 35 von 39 Punkten erzielt.) Das dies gelang, der Rottweiler erzielte nur 5 Punkte, war vor allem der Verdienst von Marcel, als direktem Gegenspieler und von Jonathan Baumgärtner und Mathis, die den Spieler übernahmen, wenn er von den Gastgebern freigeblockt wurde. Alle drei erhielten von Trainer Maric ein Sonderlob und dies hatte an diesem Tag schon einiges zu sagen. Zunächst konnten sich Babitsch, Schuller & Co punktemässig nur langsam absetzen, ein 20:16 zur Pause war kein Ruhekissen. Als dann die beiden „Johnis“ auf 27:18 erhöhten, glätteten sich auch die Sorgenfalten im Gesicht von Trainer Maric. Jetzt ließ man Ball und Gegner laufen. Im letzten Viertel lief Christian heiß und erhöhte im Alleingang von 33:25 auf 42:27, ehe Patrik mit einem 1a-Korbleger für einen versöhnlichen Abschluß sorgte und dem Neuen im U-14 Dress, Denny Antunes, sein erstes Erfolgserlebnis bescherrte.
Es trafen: J.Babitsch (22), J.Baumgärtner (5), Patrik (2), Christian (11), Marcel (4).
U-18 Spiel in Nagold
Vfl Nagold – KKK Haiterbach 78:53 (20: 6,35:18,62:34)
Bereits am Freitag hatte die U-18 ihr letztes Saisonspiel in Nagold absolviert. Die Gastgeber hatte die einzige Saison-Niederlage im Hinspiel mächtig gewurmt und deshalb gingen sie mit der entsprechenden Motivation ins Spiel. Trainer Eric Supen versuchte sein Team darauf einzustellen, seine Anweisungen gingen zwar ins Ohr, aber auf dem Spielfeld war nicht viel davon zusehen. So war die Partie spätestens zur Halbzeit schon entschieden. Da waren auch Daniels und Manuels zweistellige Tefferraten zu wenig, denn auf Nagolder Seite hielten Angermüller (23), Gödel (20), Mattenklott (11) und Bath (10) dagegen.
Es spielten: Mehmet Akkas (2), Daniel Cavara (26), Patrik Keller (2), Fatih Kirci (2), Dominik Mittelstädt, Manuel Rupcic (16), Sandi Speigl (5).
U-15 Spiel in Rottenburg
TV Rottenburg - KKK Haiterbach 18:24 (6:10,10:16,10:22)
Die Haiterbacher Mädchen überzeugten durch exzellente Defence und gewannen schließlich das letzte Saisonspiel gegen Rottenburg. Im ganzen Spiel ließen sie nur 18 Gegenpunkte zu, im zweiten Viertel sogar keinen. Angeführt von den beiden Topscorerinnen Merien und Stella vergrößerten sie ihren Vorsprung von Viertel zu Viertel, ehe man im letzten Viertel etwas nachließ und die Rottenburger schließlich auf sechs Punkter heran ließ. Nun stehen sie am Ende der Saison auf Platz drei mit jeweils drei Siegen und drei Niederlagen. Hätte man am Anfang der Saison die zwei gewonnen Spiele nicht weggeben müssen, so wäre man jetzt womöglich für die Endrunde qualifiziert. Nun heißt es aus Fehlern zu lernen und weiter zu arbeiten.
Es spielten: Bianca (2), Antonia, Ena (2), Merien (10), Stella (6), Andrea (4) |
|
Geschrieben von: Presse
|
|
Montag, den 05. Dezember 2011 um 19:29 Uhr |
|
Haiterbachs Freiwurf-Schwäche begünstigt Böblinger Sieg
SV Böblingen – KKK Haiterbach 83:78 (15:20,38:41,61:59)
(mw) Spiele mit Haiterbacher Beteiligung stehen immer öfters auf der Verbotsliste für Herz-Kranke. Im letzten Auswärtsspiel des Jahres durchlebten die Fans der Kuckucksstädter wieder einmal nahezu alle Höhen und Tiefen einer Achterbahn-Fahrt, nur gab es diesmal beim Ausstieg kein Happy-End. Die Panthers aus Böblingen hatten vor allem nach Seitenwechsel ihre Krallen ausgefahren und sich erfolgreich die 2 Siegpunkte als Beute gesichert.
Dabei hatte alles so hoffnungsvoll begonnen. Haiterbach dominierte im 1.Viertel, führte bald mit 8:4 und 15:10. Vor allem der Angriffszug zum 17:11 war ein „Sahnestückchen“, als die Offence die orange Kugel zwei, dreimal zu einem Mitspieler durchsteckte, ehe sie Maxim Rohn erfolgreich im gegnerischen Korb versenkte. Den Böblingern war die Verunsicherung nach zuletzt 4 Niederlagen anzumerken, von 10 Freiwürfen ließ man 6 Punkte liegen und auch Kapitän Stephan Illg lag mit seinen Distanzwürfen noch meist daneben. In dieser Phase hätten die Haiterbacher den Vorsprung noch weiter ausbauen können. Nein, sie hätten ihn sogar ausbauen müssen, denn 2 vergebene Freiwürfe und ein verunglückter Dreier-Versuch waren noch gute Gelegenheiten vor dem Ende der ersten 10 Minuten.
Einer hatte sich besonders auf diese Partie gefreut und zwar Kjell Kühne.
Er hatte mit Haiterbach den Aufstieg gefeiert, war dann kurz zu seinem Heimatverein Böblingen zurückgekehrt, ehe ihn wieder der KKK angeheuert hatte. Als er nun im 2.Viertel mit von der Partie war, markierte er nicht nur das 31:24 für seine Farben, sondern er sorgte mit seinem 3-er zum 36:27 erstmals für eine 9-Punkte-Führung. Dies schien aber der Weckruf für seine ehemaligen Mitspieler gewesen zu sein. Zwar gelang ihnen zunächst das Kunststück, einen Fastbreak bei einer 1 gegen 0 Situation auch im 3.Versuch nicht im Korb untergebracht zu haben, aber dann profitierten die Panthers von etlichen Haiterbacher Ballverlusten und nach einem 9:0-Run stand die Partie erstmals unentschieden. Mit einem Dreier in der letzten Sekunde rettete Elliott wenigstens ein 41:38 in die Pause.
Nach Wiederbeginn ein schneller Pass von Elliott auf den unter dem Korb lauernden Lischka und Haiterbach führte 43:38. Doch dann kam der Bruch ins Spiel der Kuckucksstädter, man versuchte sich an schwierigen Würfen und vernachlässigte das Mannschaftsspiel. Böblingen wirkte nun entschlossener, das Selbstvertrauen wuchs und man nahm die Gästegeschenke dankend an. Plötzlich lag Haiterbach mit 45:52 zurück. Elliott versuchte mit dem 4. seiner 5 Dreier sein Team wieder wach zurütteln. Aber gerade in diesen Minuten legten Maric, Rohn & Co eine gravierende Freiwurf-Schwäche an den Tag (nur 4 von 12), während die Panthers durch Illg auf einmal auch doppelt von der Linie trafen. Böblingen erhöhte sogar auf 61:51, es sah nach einem Fiasko für den KKK im 3.Viertel aus. In den letzten 180 Sekunden versiegte allerdings die BB-Offence und Haiterbach verkürzte nach einem 8:0-Run auf 59:61, was den Adrenalin-Ausstoß bei den zahlreichen Gäste-Fans wieder nach oben schnellen ließ.
Im letzten Viertel überschlugen sich die Ereignisse. Schwarzenberger schockte den Gegner zunächst mit einem Dreier. Marian Lischka glich mit 2 Freiwürfen zum 66:66 aus, Kjell Kühne bestrafte ein Offence-Foul an sich im Gegenzug mit der Führung zum 68:66. Als Mark Grohar bei einem Fastbreak allein auf weiter Flur das 74:70 gelang, schien der 8.Saisonsieg wieder in greifbarer Nähe. Böblingens Trainer Milton West brachte nun wieder seinen Kapitän ins Spiel, den er auf Grund des 4.Fouls anfangs des Schlußviertels aus dem Spiel genommen hatte. Dies schien wohl eine Initialzündung ausgelöst zu haben, denn mit 10 Punkten in Folge drehten die Panthers das Spiel wieder. Elliott verkürzt zwar noch einmal auf 76:80, doch selbst als die Hausherren in der Schlussminute nur einen von 8 Freiwürfen verwandeln, besiegelten sie nach einem KKK-Fehlpass mit dem 83:76 die dritte Haiterbacher Saisonniederlage.
Diese Partie könnte aber eventuell noch ein Nachspiel am „grünen Tisch“ haben, denn der unvollständige Pass eines Böblinger Spielers veranlasste den Schiedsrichter zu einer entsprechenden Bemerkung auf der Rückseite des Spielbogens.
KKK: Buljan (5/1), Elliott (31/5), Grohar (4), Kammerer (2), Kühne (7/1), Lischka (13), Maric (5/1), Rohn (5), Rupcic, Vladov (6). |
|
|